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Verhandlungen in Genf : letzte Chance auf Frieden zwischen united states und Iran ?
nzz.ch
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Published about 6 hours ago

Verhandlungen in Genf : letzte Chance auf Frieden zwischen united states und Iran ?

nzz.ch · Feb 26, 2026 · Collected from GDELT

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Published: 20260226T051500Z

Full Article

Kann Iran einen Krieg gegen die USA noch abwenden? Eine vermutlich letzte Chance bietet sich bei den Gesprächen in GenfAm Donnerstag sollen Teheran und Washington erneut über ein Nuklearabkommen verhandeln. Die Ausgangslage ist dabei nicht vielversprechend. Beide Seiten wollen um jeden Preis ihr Gesicht wahren.26.02.2026, 05.30 Uhr4 LeseminutenDer Flugzeugträger USS «Gerald R. Ford» ist Teil von Trumps Armada: Auf dem Weg in den Nahen Osten passiert das Schiff die Strasse von Gibraltar.@dparody / Instagram via ReutersEtwas mehr als eine Woche ist vergangen, seit Iran und die USA letztmals in Genf miteinander verhandelt haben. Auf der diplomatischen Ebene hat sich seither nicht viel getan – sehr wohl aber auf der militärischen: Washington hat im Nahen Osten die grössten Streitkräfte seit dem Irak-Krieg von 2003 zusammengezogen. Jüngst wurde bekannt, dass zum allerersten Mal amerikanische F-22-Tarnkappen-Jets auf einer Luftwaffenbasis in Israel eingetroffen sind. Laut Experten deutet dies darauf hin, dass die Amerikaner für einen möglichen Angriff auf Iran mit den Israeli zusammenspannen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Inmitten grösster Spannungen soll nun am Donnerstag erneut eine Gesprächsrunde in der Schweiz stattfinden. Für die Iraner scheint es sich um eine letzte Chance zu handeln, einen Krieg noch abzuwenden. Vergangene Woche hatte Präsident Donald Trump eine Frist von zehn bis fünfzehn Tagen gesetzt, um eine Einigung zu erzielen. Angeblich haben die Iraner in der Zwischenzeit einen Vorschlag für ein Abkommen ausgearbeitet. Ob dieser den amerikanischen Ansprüchen genügt, dürfte sich in Genf zeigen.Geringe Chancen für einen DurchbruchIm Januar hatte Trump eigentlich angekündigt, der iranischen Protestbewegung Hilfe zu schicken. Nun aber liegt der Fokus nur noch auf dem iranischen Atomprogramm – von dem der amerikanische Präsident noch im letzten Sommer gesagt hatte, es sei völlig zerstört. Teheran aber verfolge seine «finsteren Ambitionen» erneut, erklärte Trump in seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstag. «Sie wollen ein Abkommen, aber wir haben diese geheimen Worte noch nicht gehört: ‹Wir werden nie eine Nuklearwaffe besitzen.›»Nur Stunden zuvor hatte Irans Aussenminister genau diese Worte geäussert: «Iran wird unter keinen Umständen jemals eine Atomwaffe entwickeln», schrieb Abbas Araghchi auf X. Gleichzeitig werde man niemals auf das Recht einer «friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie» verzichten. Allerdings hat Iran schon früher jegliche Pläne für eine atomare Aufrüstung bestritten. Im Widerspruch dazu steht, dass es in den vergangenen Jahren mehrere hundert Kilogramm Uran auf einen Reinheitsgrad von über 60 Prozent angereichert hat, für das es keinerlei zivile Verwendung gibt. Wo sich diese Vorräte heute befinden, ist nicht bekannt.Araghchi schien am Dienstag bemüht, im Hinblick auf die Verhandlungen Optimismus zu verbreiten. Ein Abkommen sei in greifbarer Nähe, und Iran sei entschlossen, in kürzestmöglicher Zeit eine faire und ausgewogene Einigung zu erreichen. Ähnlich äusserte sich sein Stellvertreter Majid Takht-Ravanchi: «Iran wird alles tun, damit die Gespräche erfolgreich verlaufen.»Doch nüchtern betrachtet, sind die Chancen für einen Durchbruch gering: Während die Iraner auf der Urananreicherung beharren, stellt dies für die USA eine rote Linie dar. Der amerikanische Verhandlungsführer Steve Witkoff erklärte jüngst in einem Interview, er habe von Trump die Direktive erhalten, dass eine «Null-Anreicherung» das einzig akzeptable Ergebnis der Verhandlungen sei. Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz formuliert es so: «Sofern sich die Positionen nicht ändern, entspricht das iranische Maximum nicht den amerikanischen Mindestanforderungen.»Beschränkung auf medizinische Zwecke?Unter diesen Umständen stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt eine Lösung, bei der beide Seiten ihr Gesicht wahren können? Gemäss Medienberichten zeigt sich Teheran bereit, die Hälfte des hochangereicherten Urans an ein Drittland zu übergeben, den Rest auf einen tieferen Anreicherungsgrad zu bringen und einem regionalen Konsortium beizutreten, in dem mehrere Länder gemeinsam Uran anreichern würden. Im Gegenzug fordert Teheran, dass die USA das Recht Irans auf Anreicherung anerkennen und Sanktionen aufheben.Einem solchen Angebot könnte Washington aber kaum zustimmen. Es wäre nicht viel mehr als eine Neuauflage des Atomabkommens von 2015, das von der Obama-Regierung in jahrelangen Gesprächen ausgehandelt wurde. Sollte Trump diesen Vorschlag annehmen und seine Streitkräfte abziehen, würde er ein Bild der Schwäche abgeben.Derzeit kursiert aber noch ein weiterer Vorschlag, der laut einem Bericht der «New York Times» von Rafael Grossi eingebracht wurde, dem Chef der Internationalen Atomenergieagentur. Demnach wäre es Iran erlaubt, sehr kleine Mengen an angereichertem Uran herzustellen, um damit Isotope für medizinische Zwecke zu gewinnen. Im Rahmen einer solchen Abmachung würde Iran die Fähigkeit zur Anreicherung erhalten, während Trump für sich beanspruchen könnte, die für militärische Zwecke nötigen Anreicherungskapazitäten geschlossen zu haben.Doch angesichts der Tatsache, dass die Iraner während Jahrzehnten Unsummen in ein Atomprogramm von industriellem Ausmass investiert haben, erscheint eine Zustimmung Teherans eher unwahrscheinlich.Suche nach KollaborateurenSo scheint derzeit mehr für einen Krieg zu sprechen als dagegen. Ob sich Trump für die militärische Option entscheidet, dürfte nicht zuletzt von den amerikanischen Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner abhängen. Laut einem Bericht des «Guardian» sollen sie den Präsidenten wissen lassen, ob es die Iraner in den Verhandlungen ernst meinen oder lediglich auf Zeit spielen.Derweil bereiten sich die USA nicht nur militärisch auf einen Konflikt vor, sondern suchen offenbar auch nach Kollaborateuren in der Islamischen Republik. So hat die CIA am Dienstag ein Video veröffentlicht, in dem auf Persisch erklärt wird, wie sich Regimegegner beim amerikanischen Geheimdienst melden können, ohne entdeckt zu werden.Passend zum Artikel


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