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USA , Israel und Iran : Neue Kriegsgefahr im Nahen Osten
nzz.ch
Published about 3 hours ago

USA , Israel und Iran : Neue Kriegsgefahr im Nahen Osten

nzz.ch · Feb 22, 2026 · Collected from GDELT

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Published: 20260222T161500Z

Full Article

Benjamin Netanyahu wartet auf Washington – und bereitet Israel auf den nächsten Krieg gegen Iran vorEin amerikanischer Schlag gegen das Mullahregime wäre strategisch verlockend. Doch Israels Armee ist nach dem Raketenkrieg noch nicht vollständig erholt.22.02.2026, 16.00 Uhr4 LeseminutenWartet auf ein Zeichen aus Washington: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bei einem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump im vergangenen Jahr.Jonathan Ernst / ReutersWird er es wirklich tun, oder lässt er es lieber sein? Seit Tagen rätselt die Welt, ob die massive Verlegung amerikanischer Truppen und Waffen in den Nahen Osten mehr ist als eine Drohkulisse von Donald Trump: ein letzter Versuch, Teheran im Atomstreit an den Verhandlungstisch zu zwingen – oder bereits der Auftakt zu einem neuen Krieg?Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In Israel wird seit Tagen jede Satellitenaufnahme studiert, jede Bewegung eines Flugzeugträgers registriert, jeder Halbsatz aus Washington seziert. Entscheidet sich Trump für die militärische Option, wird der jüdische Staat mitten im Geschehen stehen.Denn Teheran droht offen: Im Fall eines Angriffs würden nicht nur amerikanische Stützpunkte ins Visier genommen, sondern auch Israel. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu warnt ebenso: Sollten die Ayatollahs Israel angreifen, sagte er, werde die Antwort «jenseits jeder Vorstellung» liegen.«Strategisch günstiger Zeitpunkt»Für Jerusalem wäre ein amerikanischer Schlag gegen Iran Chance und Risiko zugleich. Was für eine Eskalation spricht: Das Regime in Teheran wirkt geschwächt. Wochenlange Proteste haben die Führung innenpolitisch unter Druck gesetzt, militärisch ist sie angeschlagen vom Schlagabtausch des Vorjahres.In Israel sehe man deshalb einen «strategisch günstigen Zeitpunkt» für einen Militärschlag gegen Iran gekommen, sagt der Iran-Experte Raz Zimmt vom Institute for National Security Studies (INSS). Die Bedrohung ist aus israelischer Sicht nicht verschwunden. Das Atomprogramm existiere weiter, sagt Zimmt. Ballistische Raketen würden weiter in grossen Mengen produziert. Und Iran unterstütze weiterhin verbündete Milizen in der Region.Allein wird Israel allerdings nicht vorgehen können. «Aber mit der derzeitigen amerikanischen Präsenz sind die Erfolgschancen grösser als zuvor», sagt Zimmt. Ziel wäre es, Irans militärische Fähigkeiten weiter zu beschneiden – und die Führung in Teheran unter Druck zu setzen.Israel fehlen AbwehrraketenDoch der Krieg des Vorjahres wirkt auch in Israel nach. Die Armee ist noch nicht vollständig regeneriert. In den zwölf Kriegstagen im Juni 2025 feuerte Iran rund 550 ballistische Raketen auf Israel. Nach offiziellen Angaben fing Israel etwa 86 Prozent der Geschosse ab. Möglich machte das vor allem das Raketenabwehrsystem Arrow.Der Erfolg hatte seinen Preis. Jede Abfangrakete kostet rund zwei Millionen Dollar. Die Produktion ist aufwendig, und die Lager waren nach dem Dauerbeschuss geleert. In den vergangenen Wochen berichteten israelische Medien, die Bestände hätten nicht vollständig aufgefüllt werden können. Offizielle Zahlen nennt die Regierung nicht.Laut einem Bericht der «New York Times» bat Netanyahu den amerikanischen Präsidenten im Januar, einen möglichen Schlag gegen Iran zu verschieben – um Israel mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben. Schon Mitte Juli 2025 hatte das Verteidigungsministerium einen Vertrag mit dem Rüstungskonzern Israel Aerospace Industries unterzeichnet, um die Serienproduktion der Arrow-Abfangraketen «signifikant zu beschleunigen».Inzwischen scheint man weiter zu sein. Auch Zimmt kennt zwar keine konkreten Zahlen. Doch er geht davon aus, dass die Armee die «grössten Lücken» geschlossen hat. Hinzu kommt: Die amerikanische Militärpräsenz ist heute stärker als im letzten Krieg. «Das verbessert aus israelischer Sicht die Ausgangslage», sagt Zimmt.Das bedeutet nicht, dass Iran keinen Schaden anrichten könnte. «Israel muss sich auf schwere, schmerzliche Treffer einstellen.» Aber Irans Luftverteidigung gilt als geschwächt, ebenso das iranische Arsenal an Raketen und Abschussrampen. Iran würde also mit klaren Einschränkungen operieren.Gefahr droht auch von iranischen VerbündetenIsrael müsste sich allerdings nicht nur auf iranische Angriffe einstellen. Auch Teherans Verbündete könnten eingreifen, etwa die libanesische Hizbullah-Miliz oder die islamistischen Huthi in Jemen. Kriegsentscheidend dürften sie gleichwohl nicht sein, glaubt Zimmt. «Der Hizbullah in Libanon ist seit 2024 deutlich geschwächt.»Sie könnten begrenzte Angriffe starten, müssten jedoch mit harten israelischen Gegenschlägen rechnen. Das erhöhe die Schwelle für eine Beteiligung. Die Huthi seien weniger berechenbar und möglicherweise eher bereit, aktiv zu werden. Ihr Einfluss auf den Konflikt bliebe jedoch begrenzt.Als Vorspiel zu einem grösseren Krieg lassen sich deshalb auch die Luftangriffe vom Wochenende deuten. In Ostlibanon griff die israelische Luftwaffe mehrere Kommandozentren des Hizbullah an. Mindestens zehn Menschen kamen nach libanesischen Angaben ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Es waren die schwersten Angriffe seit Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und Libanon im November 2024.Mehrheit der Israeli unterstützt MilitärschlagOb Trump am Ende den Befehl gibt oder nicht – in Israel stellt man sich auf einen längeren Konflikt ein. Netanyahu hat den Heimatschutz angewiesen, Vorbereitungen für einen möglichen Krieg mit Iran zu treffen. Rettungsdienste wurden instruiert, Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt. Eine eigentlich für Donnerstag geplante Sitzung des Sicherheitskabinetts wurde kurzfristig auf Sonntag vorgezogen.Auch in der Bevölkerung hat sich die Stimmung verschoben. Viele fragen nicht mehr, ob es zum Krieg kommt, sondern wann. Laut einer Umfrage von Channel 12 unterstützen 59 Prozent der Israeli einen amerikanischen Militärschlag gegen Iran – und das parteiübergreifend. Dahinter steht die Sorge, dass Abwarten die Bedrohung nur vergrössert.Der Historiker Michael Oren warnt deshalb: Selbst wenn Washington ein Abkommen mit Teheran schliesse, werde die Islamische Republik Hunderte ballistische Raketen produzieren – und wäre damit fähig, in Zukunft ganze Stadtviertel zu zerstören. Aus diesem Grund hält auch der Experte Zimmt «eine militärische Auseinandersetzung mittlerweile für wahrscheinlicher als eine diplomatische Einigung».Sogar ein Name kursiert bereits: «Purim-Krieg». Das jüdische Fest wird Anfang nächster Woche gefeiert. Es erinnert an die Rettung vor einem persischen Beamten, der das jüdische Volk vernichten wollte. Es wäre eine historische Ironie. Und ein Datum, das in Trumps selbstgesetztes Zeitfenster fällt: Zehn, maximal fünfzehn Tage hat er Teheran noch gegeben, sich für oder gegen ein Abkommen im Atomstreit zu entscheiden.Passend zum Artikel


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