
hna.de · Feb 27, 2026 · Collected from GDELT
Published: 20260227T151500Z
StartseitePolitikStand: 27.02.2026, 15:52 UhrKommentareDie USS „Gerald R. Ford“ hat die Souda-Bucht auf Kreta verlassen und steuert nach Berichten griechischer und israelischer Medien Richtung Nahost. Der Flugzeugträger soll mitsamt seinen Begleitschiffen innerhalb von rund 24 Stunden die israelische Nordküste bei Haifa erreichen.Kreta – Die USS „Gerald R. Ford“ hat nach einem Versorgungsaufenthalt die US‑Marinebasis in der Souda‑Bucht auf Kreta verlassen und nimmt Kurs auf das östliche Mittelmeer. Der Flugzeugträgerverband soll nach übereinstimmenden Berichten griechischer und israelischer Medien die israelische Nordküste im Raum Haifa erreichen. Die Verlegung des modernsten und größten US‑Flugzeugträgers gilt als sichtbares Signal der amerikanischen Militärpräsenz im Nahen und Mittleren Osten.US-Flugzeugträger verlässt Kreta Richtung Nahost (Foto).jpg © ImagoNach Angaben aus Sicherheitskreisen wird erwartet, dass der Verband innerhalb von ungefähr 24 Stunden vor Israels Küste eintrifft, nachdem das Schiff nur für wenige Tage in Souda gelegen hatte. Dort lag die „Gerald R. Ford“ für Versorgungszwecke im Hafen. Mit der Verlegung in die Nähe Israels rückt die US‑Marine noch näher an potenzielle Konfliktherde im Nahen und Mittleren Osten heran.Zeitgleich Verhandlungen zum Atomprogramm IransParallel zur militärischen Präsenz läuft auf diplomatischer Ebene ein neuer Versuch, das iranische Atomprogramm zu begrenzen. In Genf ist eine weitere Runde indirekter Gespräche zwischen Vertretern des Iran und der USA zusammengekommen, in denen der Oman als Vermittler auftritt. Die iranische Delegation wird von Außenminister Abbas Araghchi geführt, auf US‑Seite sind Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, beteiligt.Content-PartnerschaftDieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit All Eyes Video.Es handelt sich um die dritte Gesprächsrunde nach einem Treffen in Maskat und einer vorherigen Runde in Genf, bei der beide Seiten nach eigenen Angaben bereits „Leitlinien“ für ein mögliches Abkommen abgesteckt hatten. Diskutiert werden vor allem Umfang und Kontrolle der Urananreicherung in Iran sowie mögliche Sanktionsaufhebungen. (von Insa Köller)