kreisbote.de · Feb 16, 2026 · Collected from GDELT
Published: 20260216T104500Z
kreisbote-deLebenKarriereTop 10: Die verrücktesten Studiengänge DeutschlandsStand: 16.02.2026, 06:35 UhrKommentareZehn verrückte Studiengänge in Deutschland. © IMAGO / Future ImageWer sich für Gesundheit, Pflege oder Lifestyle interessiert, findet in Deutschland längst mehr als klassische Fächer wie Medizin oder Ernährungswissenschaft. An mehreren Hochschulen haben sich sogenannte Orchideenfächer etabliert, die Alltagskultur, Körper, Bewegung oder sogar Spaziergänge wissenschaftlich analysieren. Laut wmn.de reichen die Angebote von der Namensforschung bis hin zu urbanem Pflanzen- und Freiraummanagement.Hinter den teils kurios klingenden Studiengängen stehen häufig klare Berufsbilder – etwa im Lehramt, im Gesundheitsbereich oder in der Stadt- und Raumplanung. Wer ein solches Nischenfach wählt, positioniert sich früh in einem sehr speziellen Segment.Alltagskultur, Gesundheit & Körperpflege im LehramtDas Fach „Alltagskultur und Gesundheit“ verknüpft Ernährung, Mode, Konsum und Gesundheitsbildung und wird etwa an Pädagogischen Hochschulen im Rahmen des Grundschul-Lehramts angeboten. Studierende lernen, wie sie Kinder zu einem gesundheitsbewussten und selbstständigen Alltag anleiten. Ergänzend dazu existiert das Lehramtsfach Körperpflege, etwa an der TU Darmstadt.Hier geht es um Pflegetechniken, Hygiene, Kosmetikgrundlagen und deren Vermittlung an Berufsfachschulen. Laut arbeits-abc.de sind Absolventinnen und Absolventen vor allem in der beruflichen Bildung gefragt, etwa in Bildungsgängen für Pflege-, Friseur- oder Kosmetikberufe – ein Bereich mit dauerhaft hoher Relevanz für die Gesundheitsversorgung.Angewandte Freizeitwissenschaft & SexualwissenschaftDie Hochschule Bremen bietet angewandte Freizeitwissenschaft als siebensemestrigen Bachelor an. Studierende befassen sich mit sozial‑, wirtschafts‑, natur- und rechtswissenschaftlichen Grundlagen der Freizeit- und Tourismusforschung, „damit später Eventmanagement oder Wellness-Beratung fundiert geplant werden können“, so studium-ratgeber.de. Ergänzt wird das Spektrum durch angewandte Sexualwissenschaft, zum Beispiel an der Hochschule Merseburg. Hier stehen sexuelle Rechte, Beratung, Prävention und die historische Entwicklung von Sexualkultur im Mittelpunkt. Für Gesundheits- und Pflegeberufe sind solche Kompetenzen etwa in der Sexualpädagogik, in Beratungsstellen oder in der Präventionsarbeit rund um sexuell übertragbare Erkrankungen relevant.Promenadologie, Eurythmie & KristallografieDie Promenadologie – die Wissenschaft des Spazierengehens – ist als Teil von Architektur- und Stadtplanungsstudiengängen an der Universität Kassel verankert. Sie erforscht, wie Fußgänger ihre Umwelt wahrnehmen und liefert damit Grundlagen für gesundheitsfördernde Stadtplanung mit attraktiven Wegen und Grünflächen. Eurythmie, etwa an der Alanus Hochschule, versteht sich als Bewegungskunst, die Körperbewusstsein und Beziehung zur Umwelt schult und später in Pädagogik, Therapie oder Bühnenarbeit eingesetzt werden kann. Kristallografie wiederum analysiert Aufbau, Züchtung und Eigenschaften von Kristallen; laut studycheck.de arbeiten Absolventen häufig in Forschung, Materialprüfung oder Medizintechnik – etwa bei Implantaten oder bildgebenden Verfahren.Urbanes Freiraummanagement, Onomastik & Space MasterUrbanes Pflanzen- und Freiraummanagement, etwa an der Beuth Hochschule in Berlin, kombiniert Management, Ökologie und Landschaftsarchitektur. Studierende lernen, Stadtgärten und Grünflächen in Ballungsräumen so zu planen, dass Klima, Lebensqualität und Gesundheit profitieren, zum Beispiel durch kühlende Parks, Spielplätze oder therapeutische Gärten. Die Onomastik an der Universität Leipzig untersucht Namen, ihre Herkunft und kulturelle Einbettung und findet Einsatz in Forschung, Medien oder Bildungsarbeit. Besonders futuristisch wirkt der „Space Master“ an der Universität Würzburg: ein technisch ausgerichteter Master zur Raumfahrttechnik, der nach Angaben von wmn.de sehr gute Berufschancen in Luft- und Raumfahrtindustrie bietet – auch in Bereichen wie satellitengestützter Erdbeobachtung, die wiederum für Umwelt- und Gesundheitsmonitoring genutzt wird. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promipool.de)