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Linken - Politiker im Kinderporno - Sumpf : 3900 Dateien auf PC
focus.de
Published about 5 hours ago

Linken - Politiker im Kinderporno - Sumpf : 3900 Dateien auf PC

focus.de · Feb 23, 2026 · Collected from GDELT

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Published: 20260223T170000Z

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Die Staatsanwaltschaft Gera (Thüringen) hat einen Strafbefehl gegen den Ex-Landtagsabgeordneten der Linken, Markus Gleichmann, beantragt. Die Behörde fordert neun Monate Haft auf Bewährung. Der 39-Jährige soll sich das Material im Darknet beschafft haben. Ein ehemaliger Landtagsabgeordneter der Linken aus Thüringen steckt offenbar tief im Kinderporno-Sumpf.Nach FOCUS-online-Recherchen fanden Ermittler bei dem Politiker Markus Gleichmann mehr als 3900 Kinder- und Jugendporno-Dateien. Die Staatsanwaltschaft Gera (Thüringen) hat deswegen einen Strafbefehl über neun Monate Haft auf Bewährung gegen Gleichmann beantragt. Kinderporno-Razzia im Landtag und in PrivatwohnungDer Antrag wurde bereits Anfang Januar 2026 beim Amtsgericht Stadtroda gestellt, erklärte der Sprecher der Anklagebehörde, Thomas Riebel, an diesem Montag gegenüber FOCUS online. Der konkrete Vorwurf lautet: "Besitz kinderpornographischer und jugendpornographischer Inhalte". Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Linken-Politiker die Unschuldsvermutung.Der 39-jährige Markus Gleichmann, verheiratet, zwei Kinder, war bis zum Bekanntwerden der Vorwürfe Abgeordneter im Thüringer Landtag und Sprecher der Linksfraktion für Umwelt-, Klima- und Energiepolitik. Anfang August 2024 durchsuchten Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft Gleichmanns Parlamentsbüro in Erfurt, seine Wahlkreisbüros sowie seine Privatwohnung im Saale-Holzland-Kreis.Zwar gehört Markus Gleichmann dem aktuellen Landtag nicht mehr an, da er bei der letzten Wahl im September 2024 den Einzug ins Parlament verpasste. Er stand trotz der schwerwiegenden Vorwürfe zur Wahl und erhielt 12,9 Prozent der Stimmen. ANZEIGEAllerdings sitzt er bis heute offiziell für die Fraktion "DIE LINKE – Bündnis 90/Die Grünen" im Kreistag des Saale-Holzland-Kreises. Bis 2024 war er sogar Fraktionsvorsitzender. Das erklärte eine Sprecherin des Landratsamts auf Anfrage. Gleichmann selbst bestätigte gegenüber FOCUS online, dass er sein Mandat im Kreistag "noch nicht zurückgegeben" habe, derzeit ruhe es nur.Zuständiges Gericht: Material ist "sehr umfangreich"Zuständig für den Strafbefehl ist nunmehr das Amtsgericht Stadtroda. Direktor Roland Jacob erklärte auf Anfrage von FOCUS online, dass man bereits mit der Prüfung des Falles begonnen habe. Mit einer kurzfristigen Entscheidung sei jedoch nicht zu rechnen, da das Material "sehr umfangreich" sei. Die Staatsanwaltschaft habe "mehrere Postkisten" voller Akten und Datenträger übersandt.Gerichtsdirektor Jacob bestätigte Recherchen von FOCUS online, wonach der beantragte Strafbefehl eine Freiheitsstrafe von neun Monaten vorsieht, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Falls das Gericht den Strafbefehl erlässt und er rechtskräftig wird, wäre Markus Gleichmann vorbestraft. Falls der Beschuldigte einen erlassenen Strafbefehl nicht akzeptiert, kommt es zu einer öffentlichen Hauptverhandlung. Möglich ist aber auch eine Ablehnung des Strafbefehlserlasses durch das Gericht, wenn es den Angeschuldigten nicht für hinreichend verdächtig erachtet. Im Zuge der Ermittlungen entdeckten die Fahnder bei dem Beschuldigten, der sich schon als Jugendlicher intensiv mit Computern befasste und von Beruf Fachinformatiker ist, angeblich fast 4000 Kinderporno-Dateien. Mehr als 3900 Dateien entdeckt - wohl aus dem Darknet "Nach dem Vorwurf im Strafbefehlsantrag wurden bei dem Angeschuldigten insgesamt 3192 kinderpornographische Bild- und Videodateien sowie 725 jugendpornographische Bild- und Videodateien festgestellt", erklärte Amtsgerichtsdirektor Roland Jacob auf Anfrage von FOCUS online. Bei den Kinderpornos sind die dargestellten Personen unter 14 Jahre alt, bei Jugendpornos unter 18 Jahre alt.Die verbotenen Inhalte soll sich der Linken-Politiker im sogenannten Darknet besorgt haben, dem verborgenen Teil des Internets. Angeblich hatte er sich Zugang zu verschlüsselten Tauschbörsen verschafft, auf denen kinderpornografische Fotos und Videos angeboten wurden. Offenbar kamen ihm Ermittler nach Sprengung eines Kinderporno-Rings auf die Spur.Für seine mutmaßlichen illegalen Aktivitäten soll Gleichmann nicht seinen Landtags-Computer benutzt haben. „Inkriminierte Inhalte konnten nicht auf Datenträgern/Computern im Thüringer Landtag festgestellt werden“, so der Geraer Oberstaatsanwalt Thomas Riebel.Vor den Durchsuchungsmaßnahmen war die Immunität des Abgeordneten durch den Justizausschuss des Thüringer Landtags aufgehoben worden. Kurz darauf hatte der Politiker, der im Alter von 20 Jahren in den Linken-Vorläufer PDS eingetreten war, seine Ämter in der Partei und alle Wahlkampfaktivitäten ruhen lassen.Auf Fragen zu Vorwürfen reagiert der Beschuldigte nichtIm August 2024, nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den prominenten Linken, hatten Nutzer auf der Internetplattform „abgeordnetenwatch.de“ gefragt: „Herr Gleichmann, was kann die Politik tun, um Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch durch Täter zu schützen?“ und „Wie könnte man die Strafen für Kinderschänder und den Besitz von Kinderpornografie verschärfen?“Volksvertreter Gleichmann, der zuvor auf Bürgerfragen zu den verschiedensten Themen geantwortet hatte, schwieg zu diesem Komplex eisern. Seine private Internetseite und seine Accounts in mehreren sozialen Netzwerken sind seit längerem nicht mehr aktiv. Auf Medienanfragen zu den Ermittlungen gegen ihn reagierte Gleichmann in der Vergangenheit nicht. Als FOCUS online ihn an diesem Montag telefonisch um ein Statement bat, behauptete Gleichmann, er kenne den Inhalt des beantragten Strafbefehls nicht. Deshalb werde er sich zu den Vorwürfen "nicht äußern". Seine Anwältin verweigerte ebenfalls eine Stellungnahme.


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