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Keine Atom - Einigung in Sicht : united states deuten Militärschlag gegen Iran an - Russland droht mit Konsequenzen
n-tv.de
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Published 3 days ago

Keine Atom - Einigung in Sicht : united states deuten Militärschlag gegen Iran an - Russland droht mit Konsequenzen

n-tv.de · Feb 19, 2026 · Collected from GDELT

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Published: 20260219T090000Z

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Keine Atom-Einigung in SichtUSA deuten Militärschlag gegen Iran an - Russland droht mit Konsequenzen19.02.2026, 08:34 Uhr 00:00/ 05:43Um den militärischen Druck zu erhöhen, entsandte Trump zwei Flugzeugträger in die Region. (Foto: via REUTERS)Washington will mit Teheran nicht nur über das Atomprogramm, sondern auch über die ballistischen Raketen des Regimes verhandeln. Doch die jüngsten Gespräche in Genf enden ohne Durchbruch. Ein Angriff der USA könnte Berichten zufolge kurz bevorstehen. In dem Fall droht Russland mit Konsequenzen.Nach einer zweiten Runde indirekter Verhandlungen im Atomstreit mit dem Iran hält die US-Regierung ihre Drohungen aufrecht: Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte am Mittwoch in Washington, es gebe "viele Gründe und Argumente" für einen Angriff auf den Iran. "Der Iran wäre sehr gut beraten, ein Abkommen zu schließen", fügte Leavitt hinzu. Auch Präsident Donald Trump deutete erneut Angriffspläne an.Die USA und der Iran hatten Anfang Februar unter Vermittlung des Oman die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm wieder aufgenommen. Eine zweite Runde indirekter Gespräche hatte am Dienstag in Genf stattgefunden.Zugleich drohte Trump dem Iran mehrfach mit einem Militäreinsatz, sollte es nicht zu einer Einigung im Atomstreit kommen. Zuletzt sprach er am Montag von nicht näher genannten "Konsequenzen". Um den militärischen Druck zu erhöhen, entsandte er zwei Flugzeugträger in die Region.Am Mittwoch wandte sich der US-Präsident mit scharfen Worten gegen die geplante Rückgabe der strategisch wichtigen Chagos-Inseln im Indischen Ozean von Großbritannien an Mauritius. Trump schrieb auf seiner Online-Plattform Truth Social, sollten die USA bei einem Scheitern der Atomgespräche den Iran angreifen, würden die US-Streitkräfte womöglich den gemeinsam mit Großbritannien genutzten Militärstützpunkt auf der Chagos-Insel Diego Garcia nutzen.Unterdessen hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow die USA vor einem neuen Militärschlag gegen den Iran gewarnt und auf ernste Konsequenzen verwiesen. Es habe bereits Angriffe auf iranische Atomanlagen unter der Kontrolle der Internationalen Atomenergiebehörde gegeben, sagte Lawrow am Mittwoch in einem Interview mit dem saudi-arabischen Fernsehsender Al-Arabiya. "Nach unserer Einschätzung gab es dabei reale Risiken eines nuklearen Zwischenfalls." Niemand in der Region wolle eine Zunahme der Spannungen. "Jeder versteht, dass dies ein Spiel mit dem Feuer ist." Lawrow forderte Zurückhaltung, um eine Lösung zu finden, die dem Iran ein friedliches Atomprogramm ermögliche.US-Energieminister Chris Wright betonte, die USA würden den Iran "auf die eine oder andere Weise" daran hindern, Atomwaffen herzustellen. Die US-Fernsehsender CNN und CBS berichteten unterdessen, das US-Militär sei bereit, bereits am kommenden Wochenende Angriffe auf den Iran zu fliegen. Präsident Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.Das US-Nachrichtenportal "Axios" zitierte ebenfalls namentlich nicht genannte Quellen, wonach die US-Regierung näher vor einem großen Krieg stehe, als den meisten Amerikanern bewusst sei. Er könne schon "sehr bald" beginnen und würde "dramatische Auswirkungen" auf die gesamte Region haben, hieß es.Das "Wall Street Journal" berichtete, Trump sei bereits über seine militärischen Optionen unterrichtet worden. Diese seien "alle darauf ausgelegt, maximalen Schaden anzurichten", berichtete die Zeitung unter Berufung auf ungenannte US-Regierungsvertreter. Eine Option sei die "Tötung zahlreicher iranischer politischer und militärischer Anführer mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen".Irans Außenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor noch die "Ausarbeitung eines Rahmens" für die geplante Fortsetzung der Gespräche angekündigt. Präsident Massud Peseschkian bekräftigte zwar, der Iran wolle "keinen Krieg". Er deutete aber an, dass Teheran die Forderungen Washingtons nicht erfüllen wird. "Seit meinem Amtsantritt bin ich der Überzeugung, dass auf Krieg verzichtet werden muss. Aber wenn sie versuchen, uns ihren Willen aufzuzwingen, uns zu demütigen und von uns zu verlangen, dass wir uns um jeden Preis beugen, sollten wir das hinnehmen?", fragte er.Die derzeitigen Gespräche zwischen den USA und dem Iran sind die ersten seit dem zwölftägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran im Juni vergangenen Jahres. Die USA hatten an der Seite Israels in den Krieg eingegriffen und mehrere Atomanlagen im Iran bombardiert.Während Teheran ausschließlich über sein Atomprogramm und die Aussetzung von Sanktionen verhandeln will, pochen die USA und Israel auch auf Verhandlungen über das iranische Raketenprogramm sowie Teherans Unterstützung für Milizen in Nahost. Darunter sind die Hisbollah im Libanon und die islamistische Hamas im Gazastreifen.Wie aus Regierungskreisen in Washington verlautete, reist US-Außenminister Marco Rubio am Samstag kommender Woche nach Israel, um Regierungschef Benjamin Netanjahu zu treffen. Netanjahu, der erst vergangene Woche bei Trump in Washington war, vertritt im Atomstreit mit dem Iran seit Langem eine harte Linie.Quelle: ntv.de, are/AFP/rts/dpa


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