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Heizen : Woher Fernwärme wirklich kommt
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Published about 5 hours ago

Heizen : Woher Fernwärme wirklich kommt

t-online.de · Feb 23, 2026 · Collected from GDELT

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Published: 20260223T174500Z

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Einfach erklärt Woher Fernwärme wirklich kommtAktualisiert am 23.02.2026 - 18:31 UhrLesedauer: 5 Min.Der Deutsche Mieterbund warnt vor stark steigenden Kosten für Fernwärme. (Archivbild) (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-bilder)Fernwärme ermöglicht das Heizen ohne eigene Anlage und nutzt zentrale Erzeugung. Sie hat jedoch auch Nachteile, die zunehmend von Verbraucherschützern kritisiert werden.Fernwärme galt lange Zeit als Nischenthema. Doch im Zuge der Energiewende rückt sie immer mehr in den Mittelpunkt: Rund 16 Prozent der deutschen Haushalte nutzen sie inzwischen für ihre Heizungen und das Warmwasser. Vor allem in größeren Städten und Ballungsräumen ist sie gängig. Doch woher kommt diese Wärme? Und wie gelangt sie in die eigenen Heizkörper?Fernwärme ist Wärme – in Form von heißem Wasser oder teilweise Dampf –, die zentral erzeugt und über gedämmte Rohre zu den Gebäuden transportiert wird. Dadurch müssen die Haushalte selbst keine eigene Heizanlage mehr haben, sondern nutzen eine oder mehrere sehr große Anlagen gemeinsam. Die Gebäude selbst sind meist nur noch mit einem Wärmeübergabepunkt ausgestattet, über den die Fernwärme in das Heizsystem des Gebäudes gespeist wird. Ein Heizraum, ein Brennstofflager und ein Schornstein im Wohnhaus sind dadurch nicht mehr nötig.Nachdem das heiße Wasser genutzt wurde, fließt es in einer anderen Leitung zurück zum Werk, wo es erneut erhitzt wird.Der Name "Fernwärme" ist etwas irreführend. Denn die Wärme wird meist in großen Heiz- oder Heizkraftwerken produziert, die nah am Stadtgebiet oder in der Umgebung stehen. Sie sind also gar nicht fern. Der Begriff bedeutet eher, dass die Wärme außerhalb des Gebäudes erzeugt und über ein Rohrnetz an diese verteilt wird.Als Erzeuger kommen bevorzugt Heizkraftwerke mit Kraft‑Wärme‑Kopplung (KWK) infrage. Dabei handelt es sich um Anlagen, die mithilfe des Energieträgers Strom erzeugen. Dabei entsteht zugleich viel Wärme (Abwärme). Mit ihr wird dann Wasser stark erhitzt und über das Rohrsystem als Fernwärme zu den Kunden geleitet. Dadurch wird aus einem Energieträger möglichst viel andere Energie gewonnen und wenig verschwendet. Auch die Abwärme, die bei der Produktion in der Industrie, im Gewerbe oder gar bei der Müllverbrennung anfällt, kann genutzt werden.Entscheidend für die Fernwärme ist also nicht ihr Energieträger, sondern die Erzeugung und der Versorgungsweg: zentral und im großen Maßstab – und nicht in der einzelnen Heizungsanlage eines Gebäudes.Übrigens: In vielen Städten betreiben die Stadtwerke oder regionale Energieversorger solche Heizkraftwerke.Als Energieträger kommen etwa Erdgas, Kohle oder Biomasse zum Einsatz. Sie werden verbrannt, damit Wärme entsteht. Laut Branchenangaben macht Erdgas rund 40 Prozent der Fernwärmeerzeugung aus, gefolgt von Steinkohle und Braunkohle sowie Öl. Aktuell wird der größte Teil der Fernwärme also mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Und das führt zu hohen CO2- Emissionen.Zugleich wächst der Anteil erneuerbarer Quellen für die Fernwärmeerzeugung. Gängig sind beispielsweise Biomasse – Holzpellets, Hackschnitzel oder Biogas –, Geothermie, Solarthermie oder Großwärmepumpen. Auch die Abwärme von Rechenzentren oder Kläranlagen kann für Fernwärme genutzt werden. Hintergrund für die Änderungen sind die gesetzlich festgelegten Klimaziele. So wird eine vollständige Dekarbonisierung bis 2045 in Deutschland angestrebt. Dabei erfolgt die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien schrittweise: 30 Prozent bis 2030, 80 Prozent bis 2040 und 2045 die vollständige Klimaneutralität.


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