
n-tv.de · Mar 2, 2026 · Collected from GDELT
Published: 20260302T163000Z
Angriff auf den Iran im Liveticker+++ 19:46 Abu Dhabi: Öllager nach iranischem Drohnen-Treffer in Flammen +++02.03.2026, 00:05 Uhr Im Zuge der iranischen Angriffe in der Golfregion ist in Abu Dhabi ein Kraftstofflager von einer Drohne getroffen worden. In dem Lager mit Öltanks in Musaffah brach infolge des Drohnenangriffs ein Feuer aus, wie die Behörden in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mitteilten. Die Situation sei unter Kontrolle, der Betrieb sei nicht beeinträchtigt worden. Auch Verletzte gab es demnach keine.+++ 19:38 Irans Revolutionsgarden prahlen mit brennendem Öltanker +++Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen Öltanker mit mutmaßlichen Verbindungen zu den USA in der Straße von Hormus angegriffen. "Der Tanker 'Athe Nova', einer von amerikanischen Verbündeten in der Straße von Hormus, brennt weiterhin, nachdem er von zwei Drohnen getroffen wurde", teilten die Revolutionsgarden mit. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Samstag nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Sperrung der Meerenge verkündet, die als Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr gilt. Ebenfalls am Montag hatte eine iranische Drohne einen Öltanker vor der Küste Omans in Brand gesetzt, wodurch ein Beastzungsmitglied getötet wurde. +++ 19:26 Libanon meldet 52 Tote nach israelischen Angriffen +++Die israelischen Luftangriffe auf die libanesische Hauptstadt Beirut und die Hisbollah-Hochburg im Süden des Landes sind nach libanesischen Regierungsangaben mindestens 52 Menschen getötet und mehr als 150 Menschen getötet worden. Die Schiiten-Miliz Hisbollah hatte nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollaj Ali Chamenei Vergeltung und Angriffe gegen den Staat Israel angekündigt. +++ 19:03 Trump: Angriffe auf Iran könnten auch länger als vier Wochen dauern +++Für US-Präsident Donald Trump könnte die US-Offensive im Iran notfalls auch länger andauern. Zwar liege man "deutlich vor unseren Zeitprojektionen", sagte Trump. Ursprünglich habe man mit vier bis fünf Wochen gerechnet. Zugleich betonte er jedoch, das Militär habe die "Fähigkeit, weit länger zu gehen". "Was immer nötig ist, wir werden es tun", sagte der Präsident bei seiner ersten Pressekonferenz seit den US-Angriffen auf den Iran am Samstag. Spekulationen, er könne das Interesse an dem Einsatz verlieren, wies Trump zurück. "Ich werde nicht gelangweilt." +++ 18:34 Generalsekretär Rutte fordert von Nato-Staaten Hilfe für USA und Israel +++Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die europäischen Alliierten aufgefordert, die USA und Israel im Iran-Krieg zu unterstützen. Das Vorgehen gegen den Iran sei auch für die Sicherheit in Europa entscheidend, sagte er der ARD. "Das bedeutet: Wo immer wir helfen können, müssen wir helfen." Die Nato-Verbündeten könnten das Geschehen auch ohne direkte Beteiligung an den Militäroperationen durch Logistik und Zugang unterstützen, so Rutte. Entsprechende Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz in diese Richtung halte er für außerordentlich wichtig. Merz ist auf dem Weg zu einem schon früher geplanten Kurzbesuch bei US-Präsident Donald Trump. Rutte machte klar, dass er die Angriffe auf den Iran uneingeschränkt gutheißt. "Ich halte es für sehr wichtig, was die USA hier gemeinsam mit Israel tun." Es sei wirklich entscheidend, dass der amerikanische Präsident Donald Trump diese Entscheidung getroffen habe.+++ 18:15 Navidi: "USA entgleitet die Kontrolle über Iran-Geschehen" ++++++ 18:01 Putin bietet Golfstaaten per Telefon seine Vermittlung an +++Der russische Präsident Wladimir Putin bietet den Golfstaaten seine Hilfe bei der Deeskalation im Nahen Osten an. In Telefonaten mit den Staatschefs der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Bahrains und Katars habe Putin vorgeschlagen, die russischen Beziehungen zum Iran zu nutzen, um die Lage zu stabilisieren, teilte der Kreml mit. Dem Präsidenten der VAE, Mohammed bin Sajed al-Nahjan, habe Putin angeboten, dessen Beschwerden über iranische Attacken an die Führung in Teheran weiterzuleiten. Beide Seiten seien sich einig, dass ein sofortiger Waffenstillstand nötig sei.+++ 17:43 Trump und Hegseth schließen Einsatz von Bodentruppen nicht aus +++US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth wollen nach den ersten Angriffen auf den Iran nicht ausschließen, auch US-Bodentruppen im Nahen Osten einzusetzen. Er habe keine Angst bei dem Thema, wurde Trump vom Boulevardblatt "New York Post" zitiert. "Jeder Präsident sagt: 'Es wird keine Bodentruppen geben.' Ich sage das nicht". Stattdessen hielt sich Trump Optionen offen. Zuvor hatte sich Hegseth ähnlich geäußert. Ihm zufolge sind bislang keine Bodentruppen im Iran im Einsatz. Darüber hinaus wollte er sich nicht dazu äußern, ob ein Bodeneinsatz künftig ein denkbares Szenario sei.+++ 17:09 Katar schießt zwei iranische Kampfjets ab +++Wie das Verteidigungsministerium von Katar mitteilt, hat die Luftwaffe des Golfstaats "erfolgreich zwei aus dem Iran kommende Kampfjets abgeschossen". See- und Luftverteidigungssysteme hätten außerdem sieben ballistische Raketen zerstört und fünf iranische Drohnen abgefangen, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. "Die Bedrohung wurde unmittelbar nach ihrer Entdeckung gemäß dem Einsatzplan bekämpft, alle Raketen wurden abgeschossen, bevor sie ihre Ziele erreichen konnten." Bei den iranischen Kampfflugzeugen handelte es sich offenbar um Flieger vom Typ Suchoi Su-24. Die Produktion des Bombers aus Sowjetzeiten wurde Anfang der 90er Jahre eingestellt.+++ 16:59 Außenminister Wadephul äußert sich bei RTL aktuell +++Bundesaußenminister Johann Wadephul erscheint um 18.45 Uhr zum Interview mit RTL aktuell. Dann wird sich der CDU-Politiker äußern, wie es für die vielen in der Golfregion gestrandeten Deutschen weitergeht, wie die Bundesregierung den Menschen zu helfen gedenkt und was Berlin für die weitere Entwicklung des Krieges in der Region erwartet. Schalten Sie ein!+++ 16:50 "Prügeln sie windelweich": Trump kündigt "große" Angriffswelle an +++Kurz vor seiner mit Spannung erwarteten Pressekonferenz zum Iran-Angriff hat sich US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat mit einem Journalisten des US-Senders CNN geäußert. Die USA "prügeln sie windelweich", sagte Trump mit Blick auf die iranische Führung und ihr Militär. Auf Englisch: "We’re knocking the crap out of them." Trump kündigte an, "die große Welle" komme erst noch. Es könnte also noch weit umfassendere US-Angriffe auf Iran geben. "Ich finde, es läuft sehr gut. Es ist sehr kraftvoll. Wir haben das beste Militär der Welt - und wir setzen es ein", schwärmte Trump. Er sei immer von einer vierwöchigen Militärkampagne ausgegangen, "aber wir liegen etwas vor unserem Zeitplan".+++ 16:47 Starmer verteidigt Verzicht auf Beteiligung an Iran-Angriffen +++Der britische Premierminister Keir Starmer weist Kritik von US-Präsident Donald Trump an seiner Iran-Politik zurück. Er stehe zu seiner Entscheidung, die ersten gemeinsamen Angriffe der USA und Israels nicht unterstützt zu haben, sagt Starmer. Trump hatte ihm zuvor vorgeworfen, zu lange mit der Freigabe von Luftwaffenstützpunkten gewartet zu haben. "Es ist meine Pflicht, zu beurteilen, was im nationalen Interesse Großbritanniens ist", betont der Regierungschef. Inzwischen darf die US-Armee zumindest für Angriffe auf das iranische Raketenarsenal britische Stützpunkte nutzen.+++ 16:27 Dubai nimmt am Abend wieder Flughafen-Betrieb auf +++Die beiden Flughäfen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten nehmen am Abend den Flugverkehr wieder auf. Eine "begrenzte" Zahl von Flügen könne voraussichtlich starten, erklärte der Betreiber. Die Fluggesellschaft Emirates und die Low-Cost-Airline Flydubai kündigten jeweils für Montagabend eine Reihe von Flügen an. Etihad Airways, die vom Flughafen in Abu Dhabi abfliegt, strebt die Wiederaufnahme des Flugbetriebs ab Dienstag an. Der Hauptflughafen von Dubai (DXB) ist nach Angaben des International Airports Council nach Atlanta in den Vereinigten Staaten der zweitverkehrsreichste Flughafen der Welt. Wegen der Luftraumsperrungen auch weiterer Länder in der Region sitzen tausende deutsche Reisende dort fest. Die Bundesregierung kündigte an, Charterflugzeuge nach Saudi-Arabien und in den Oman zu schicken, um Reisende heimzubringen.+++ 16:14 Bilder aus der Nacht: So erlebten Israelis Iran-Treffer in Jerusalem ++++++ 16:05 Bahrain: Neue iranische Angriffswelle mit 70 Raketen abgewehrt +++Der Golfstaat Bahrain erklärt, dass seine Luftverteidigungssysteme eine neue Welle iranischer Raketen- und Drohnenangriffe abgefangen hätten. "Die Gesamtzahl der feindlichen Geschosse belief sich auf 70 Raketen und 59 Drohnen", teilte das Nationale Kommunikationszentrum laut staatlichen Medien mit, wie Al-Jazeera berichtet.+++ 15:48 Italien fliegt Staatsbürger mit Charterflügen aus Nahost aus +++Italien fliegt erste Staatsbürger aus dem Nahen Osten aus. Ein Charterflug mit 127 Italienern an Bord startete von der omanischen Hauptstadt Maskat in Richtung Heimat, wie das Außenministerium in Rom mitteilte. Die Menschen saßen demnach im Oman fest oder waren zuvor mit Unterstützung der italienischen Behörden aus Dubai dorthin gebracht worden. Das Außenministerium teilte weiter mit, Botschaften und Konsulate in der Golfregion arbeiteten daran, weitere Landsleute zu noch erreichbaren Flughäfen zu bringen. Nach Angaben von Minister Antonio Tajani halten sich Zehntausende Italiener - ob als Urlauber oder in den Ländern ansässig - derzeit in der Golfregion auf. Bis zu einer Ausreise sollten sie sich in Sicherheit bringen.+++ 15:31 Trumps "Kriegsminister" ätzt gegen "jammernde" Verbündete+++ 15:28 Zypern evakuiert nach iranischem Angriff Gemeinden +++Mit dem Einschlag einer iranischen Drohne vom Typ Schahed auf Zypern in der vergangenen Nacht hat der Iran-Krieg Europa erreicht. Nach dem Einschlag auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden der Insel ordnete die dortige Regierung Evakuierungen an. Für die Gemeinde Akrotiri in de