NewsWorld
PredictionsDigestsScorecardTimelinesArticles
NewsWorld
HomePredictionsDigestsScorecardTimelinesArticlesWorldTechnologyPoliticsBusiness
AI-powered predictive news aggregation© 2026 NewsWorld. All rights reserved.
Trending
TrumpTariffTradeAnnounceLaunchNewsPricesStrikesMajorFebruaryPhotosYourCarLotSayCourtDigestSundayTimelineSafetyGlobalMarketTechChina
TrumpTariffTradeAnnounceLaunchNewsPricesStrikesMajorFebruaryPhotosYourCarLotSayCourtDigestSundayTimelineSafetyGlobalMarketTechChina
All Articles
60 - Meter - Asteroid könnte auf dem Mond einschlagen – „ stärkster Mondeinschlag  aller Zeiten droht
az-online.de
Clustered Story
Published 4 days ago

60 - Meter - Asteroid könnte auf dem Mond einschlagen – „ stärkster Mondeinschlag aller Zeiten droht

az-online.de · Feb 18, 2026 · Collected from GDELT

Summary

Published: 20260218T081500Z

Full Article

az-online.deWeltStand: 18.02.2026, 08:05 UhrKommentareEin Asteroid könnte den stärksten je beobachteten Mondeinschlag verursachen. Forscher bereiten sich auf das kosmische Spektakel vor. Auch die Erde wäre betroffen.München – Am 22. Dezember 2032 könnte die Menschheit Zeuge eines spektakulären Ereignisses werden: Ein etwa 60 Meter großer Asteroid namens 2024 YR4 hat eine 4,3-prozentige Wahrscheinlichkeit, auf dem Mond einzuschlagen. Die Wucht des Aufpralls würde der Explosion von 6,5 Megatonnen TNT entsprechen und den „stärksten Mondeinschlag“ erzeugen, den Menschen je beobachten konnten. Seit seiner Entdeckung im Dezember 2024 wird der Asteroid genau beobachtet – in den ersten Monaten nach seiner Entdeckung stieg plötzlich die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesteinsbrocken im Jahr 2032 die Erde trifft.Wenn der Asteroid YR4 auf dem Mond einschlägt, entsteht ein Krater, der etwa einen Kilometer groß ist. Das herausgeschleuderte Material könnte auch die Erde treffen, sagt nun ein Forschungsteam. (Künstlerische Darstellung) © MontageDiese Gefahr ist für die Erde längst ausgeräumt – doch die Möglichkeit, dass der Asteroid den Mond trifft, bleibt – für astronomische Verhältnisse – weiter sehr hoch. Zum Vergleich: Die meisten Asteroiden haben eine Einschlagswahrscheinlichkeit von unter 0,001 Prozent.Erstmals kann die Forschung den Einschlag eines Asteroiden auf dem Mond vorhersagenZum ersten Mal in der Geschichte können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen derartigen kosmischen Zusammenstoß nicht nur vorhersagen, sondern auch systematisch vorbereiten und beobachten. Ein internationales Forschungsteam um Yifan He von der Tsinghua-Universität hat nun einen detaillierten Beobachtungsplan vorgelegt, der zeigt: Dieses Ereignis wäre weit mehr als ein spektakuläres Himmelsschauspiel.Sollte der Asteroid tatsächlich einschlagen, würde er mit einer Geschwindigkeit von etwa 14,1 Kilometern pro Sekunde auf die Mondoberfläche treffen. Die Folge: ein rund ein Kilometer großer und etwa 150 Meter tiefer Krater. Zum Vergleich: Der bisher größte direkt beobachtete Mondeinschlag im September 2013 hinterließ lediglich einen 40 Meter breiten Krater.Asteroideneinschlag auf dem Mond wäre hell und würde ein Mondbeben auslösenDer Einschlag würde einen optischen Lichtblitz erzeugen, der mehrere Minuten andauert und eine scheinbare Helligkeit zwischen -2,5 und -3 Magnituden erreicht – heller als die Venus am Nachthimmel. Besonders günstig für die Beobachtung: Die Observatorien auf Hawaii, darunter die Keck- und Subaru-Teleskope, haben wahrscheinlich optimale Sichtbedingungen.Die Erschütterung des Asteroideneinschlags würde den gesamten Mond durchlaufen. Forschende erwarten ein Mondbeben der Magnitude 5,0 bis 5,1, das von jedem modernen Seismometer auf der Mondoberfläche registriert werden könnte. Die seismischen Wellen würden noch in 1.500 Kilometer Entfernung vom Einschlagsort messbare Bodenbewegungen verursachen.100 Millionen Kilogramm Mondgestein würden bei dem Einschlag ins All geschleudertNach dem Blitz würde ein etwa 100 Meter großes Schmelzbecken mit Temperaturen um 1.700 Grad Celsius entstehen. Dieses glühende Material würde über Stunden bis Tage langsam abkühlen und dabei ein infrarot nachweisbares Nachleuchten erzeugen. Besonders spektakulär: Der Einschlag würde rund 100 Millionen Kilogramm Mondgestein ins All schleudern.Ein kleiner Teil dieser Trümmer – die Forscher sprechen von etwa 5 bis 6 Prozent über einen Zeitraum von 100 Jahren – würde die Erde erreichen und Sternschnuppenregen auslösen. Je nach genauer Einschlagstelle auf dem Mond könnten bereits zwei bis acht Tage nach dem Ereignis die ersten Meteore am Himmel über der Erde aufleuchten.Die noch nicht von Fachleuten begutachtete Studie warnt sogar vor einem „historischen Sturm“, der eine ernsthafte Gefahr für Satelliten darstellen könnte. Die Studie, die auf dem Preprint-Server ArXiv veröffentlicht wurde, prognostiziert 50 bis 350 Gesteinsbrocken von etwa einem Meter Größe, die dem Mond entkommen könnten. Diese würden beim Eintritt in die Erdatmosphäre größtenteils verglühen.Asteroideneinschlag auf dem Mond wäre eine „seltene und wertvolle wissenschaftliche Gelegenheit“Für die Wissenschaft wäre der Einschlag „eine seltene und wertvolle wissenschaftliche Gelegenheit“. Anders als bei allen bisherigen Beobachtungen kennen die Forschenden dieses Mal nämlich die Parameter im Voraus: Größe, Geschwindigkeit und ungefähre Einschlagsrichtung des Asteroiden. Das erlaubt präzise Vorhersagen und gezielte Messungen. Die Daten könnten helfen, Computermodelle zu Einschlägen zu verbessern – Wissen, das auch für die planetare Verteidigung der Erde wichtig ist. Zudem würden die seismischen Messungen neue Einblicke in den inneren Aufbau des Mondes ermöglichen.Bis dahin bleibt die Spannung: Wird der Asteroid den Mond treffen oder knapp vorbeifliegen? Die Antwort darauf werden Beobachtungen Ende 2028 liefern, wenn sich 2024 YR4 der Erde wieder annähert. Sollte der Einschlag tatsächlich stattfinden, hätten Wissenschaftler erstmals die Chance, ein kosmisches Ereignis dieser Größenordnung von Anfang bis Ende zu dokumentieren – eine einmalige Gelegenheit für die Forschung. (Quellen: Studie, eigene Recherche) (tab)Wie sehen Sie das? Teilen Sie Ihre Gedanken mit der Community. Haben Sie Fehler entdeckt? Schreiben Sie unserem Autor/unserer Autorin eine Nachricht.


Share this story

Read Original at az-online.de

Related Articles

soester-anzeiger.de4 days ago
60 - Meter - Asteroid könnte auf dem Mond einschlagen – „ stärkster Mondeinschlag aller Zeiten droht

Published: 20260218T080000Z

merkur.de4 days ago
60 - Meter - Asteroid könnte auf dem Mond einschlagen – „ stärkster Mondeinschlag aller Zeiten droht

Published: 20260218T073000Z

hna.de4 days ago
60 - Meter - Asteroid könnte auf dem Mond einschlagen – „ stärkster Mondeinschlag aller Zeiten droht

Published: 20260218T073000Z

az-online.de1 day ago
SPD - Kritik an CO₂ - Preis : „ Weder Arbeitsplätze noch Klima werden geschützt

Published: 20260221T064500Z

az-online.de1 day ago
SPD - Kritik an CO₂ - Preis : „ Weder Arbeitsplätze noch Klima werden geschützt

Published: 20260221T060000Z

az-online.de1 day ago
Ketogene Diät bei psychischen Erkrankungen : Was die Wissenschaft wirklich sagt

Published: 20260221T060000Z